Klaus Spencker Trio

Klaus Spencker Trio

 

Sein sanftes Kolorit funktioniert wie ein Aquarell: der Hannoveraner Gitarrist besetzt ein Terrain, das in der deutschen Jazzszene noch weitgehend unbesetzt ist. In seiner Jugend beschäftigte sich Spencker vor allem mit Folk und akustischer Musik. Zum Jazz kam er nicht zuletzt durch den Einfluss von Klangimpressionisten wie Pat Metheny und John Abercrombie, deren Geschichten immer ein Stück über das im Jazz Absehbare hinausgehen.

Foto: Andreas Barkhoff


Album

A5003 :: Klaus Spencker Trio :: December (CD)
December (CD)
Klaus Spencker Trio

Konzerte

  • 17.03.2019 Wihelmshaven (DE) Pumpwerk (UA Crossing Borders)
  • 19.03.2019 Lübeck (DE) CVJM
  • 22.03.2019 Hannover (DE) Tonhalle
  • 23.03.2019 Braunschweig (DE) Bassgeige
  • 24.03.2019 Einbeck (DE) Musikschule

Reviews

Neun Stücke, davon knapp die Hälfte akustisch, die andere mit dem reinen, feinen Klang eines Ästheten, dessen beste Schule der klassische Mainstream war. Für Neal-Hefti-Fans ist sein Flattop "Girl talk" ein hörbarer Edelstein. Und sein "Intercity Blues" ist ein Top-Swinger, wie er besser in dieser Idealbesetzung nicht herausgespielt werden kann; seine Version von "I'll remember April" ist ein Lehrstück in postmodernem Mainstream und der Titelsong auf der Akustischen ein impressionistisches Balladen-Meisterstück. Kurz: ein Dezember, der gern ein ganzes Jahr andauern darf. Oder, wenn's nach mir ginge, ein ganzes Leben. (Alexander Schmitz)
Jazzpodium

Klaus Spencker glänzt auf "December" mit weichem, luzid-transparentem Ton. Ganz in der Tradition modernen Guitar-Mainstreams gelingt es ihm mit Unterstützung des Dreamteams Marc Muellbauer (Bass) und Heinrich Köbberling (Drums), zauberhaft leichte Klangbilder von latenter Melancholie zu zeichnen. Eine beachtliche CD des Berkley-Absolventen. (Sven Thielmann)
HiFi + Records