Martin Ehlers, der zu den lyrischsten Nicht-Klassik-Pianisten des Landes gezählt werden muss, hat einen eigenen Instrumentalstil entwickelt, der mit einer assoziativen Erzählkunst ausgestattet, jederzeit in der Lage ist, mit wunderbaren Melodien großartige Geschichten zu erzählen. Dabei erwächst seine Musik aus einer tiefen Stille, aus einem Innehalten, aus der Kontemplation heraus. Sie nimmt sich Zeit, die kompositorischen Grundgedanken in ein Gesamtmusikstück zu überführen, das weniger die technischen und improvisatorischen Fertigkeiten der beteiligten Musiker in den Vordergrund rücken will, als vielmehr nach der klanglichen und melodischen Perfektion sucht. Martin Ehlers lebt und arbeitet in Hamburg.
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Hörbeispiele / Musik kaufen s.u. Album (Cover)
Album "Ease" - über die Schallplattenausgabe
"Jazz für Romantiker? Nun ja, das geht tatsächlich. Wenn jemand wie Martin Ehlers am Klavier seine Kompositionen darbietet - und mit Thomas Biller (bass) und Kai Bussenius (drums) eine Rhythm Section hinter sich weiß, die nichts zerballert. Doch nicht nur flauschige Weisen erwarten den Hörer, denn den "Night Talk" zelebriert das Trio fast schon funkig. Ein bisschen Walzer darf auch sein, und sogar die "echte", die musikalische Romantik kommt in der "Petite Ballade" mit gestrichenem Kontrabass zu Anklängen. "ease" bietet also kein Easy Listening, sondern angenehme Musik, manchmal mit melancholischem Einschlag. Hans-Jörg Maucksch masterte bei Pauler Acoustics die sehr warm und rund klingende LP, die auch angenehm ruhig läuft."
(AUDIO-STEREOPLAY, Autor: Lothar Brand, Bewertung: Musik 4* von 5, Klang 4,5* von 5, Pressung 4* von 5.)
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Album "Asking For The Moon" (CD)
"Nach den ebenfalls bei NRW Records erschienenen Alben Feel the Light (2009) und Fatum (2012), die das Martin Ehlers Trio mit Gästen präsentierte (Ingolf Burkhard, Herb Geller), genügt das Piano-Trio, dem neben Martin Ehlers noch der Bassist Thomas Biller und der Schlagzeuger Derek Scherzer angehören, auf der neuen Einspielung Asking for the Moon wieder sich selbst.
(HERZOG Promotion)
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Album "Fatum" (CD)
"...Auf FATUM umschmeicheln die Musiker ihre Hörer mit melodieverliebter Hingabe - und entdecken in schlichter Schönheit das Raffinierte."
(STERN)
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Album "Feel the light" (CD)
"Ehlers mittlerweile drittes Album ist definitiv sein bestes. Kreiert von einem Trio, das grandios mit Farben, Harmonien und Melodien jongliert und tiefgehende emotionale Stimmungsbilder evozieren kann. Das Outcoming eines der interessantesten deutschen Pianisten der vergangenen Jahre."
(JAZZTHING)
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Konzert "Swedish Moment" in Molfsee
Das Trio spielte intensiv miteinander, verwob die perlenden Tastenklänge mit punktgenauen Streicheleinheiten auf Becken sowie Tom und samtigen Basslinien. Das daraus geformte Endprodukt betörte besonders durch die Balance aus Melodie und dezentem Groove - und dürfte bei vielen Zuhörern die Vorstellungskraft belebt haben. Die Eigenkompositionen lassen tatsächlich Naturlandschaften und andere Räume vor dem inneren Auge entstehen. Formidabel zudem der Sound des fast ausschließlich akustisch spielenden Trios. Auch dafür gab es kräftigen Applaus.
(KIELER NACHRICHTEN, Autor: Tietgen)
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Album "Swedish Moment" (CD)
"Zu welch schönen Melodien Verliebte fähig sind, zeigt diese CD. Denn Martin Ehlers hat sie eingespielt als Zeichen der Zuneigung zu einer Schwedin (deshalb auch der Titel). Besonders die Titel "Stjärnafall" und "Aquamarines" drücken in ihrer klaren Schönheit die Befindlichkeit des Künstlers aus, der (...) erstaunliche Spielkunst, vor allem aber romantische Emotionen demonstriert."
(SHIROKKO, Autor: Gerhard Rühl)
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Album "Strange Blue Light Bay" (CD)
Ehlers große Kunst ist die innere Ruhe, die in seiner Musik zum Ausdruck kommt, die Langsamkeit der Zeit, mit der er so sicher umzugehen versteht. Musikalische Stilleben, die in ihrer angedeuteten Flüchtigkeit berühren. Man möchte bei den acht Kompositionen fast von Songs im popmusikalischen Sinn sprechen, als von improvisatorischen Glanztaten im Jazzkontext. Aber "Strange Blue Light Bay" ist damit noch lange kein süffiges Balladen-Album. Eher ein ganz persönlich eingefärbtes Stück Musik, eines vom Virus des Jazz infizierten Musikers.
(JAZZPODIUM, Autor: Jörg Konrad)
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